Tag 2 – Ein Traum

Geschrieben am 22.05.2011 in Busreise Bayerische Alpen - Mai 2011, Reiseberichte

Ich werde von der Sonne geweckt und fahre dann Richtung Österreich. Im ersten Ort hinter der Grenze erwerbe ich einen Kuchen und frage nach einer Vignette, da ich lieber ein paar Euro zahlen will als einige Euro mehr, für den Fall dass ich auf eine vignettenpflichtige Straße gelange. Man sagt mir aber, dass die nächsten sechzig Kilometer ohne zu befahren sind. Das beruhigt mich und so geht es weiter Richtung Reutte.

Ich fahre am Plansee entlang und bei der Fahrt im Bus mit guter Musik durch diese herrliche Landschaft ist es wahrscheinlich auch nicht anders als mit dem Camper durch Kanada oder Schweden. Leider ist in Tirol das Campen auf Parkplätzen verboten. Selbst bei kleinen geschotterten Flächen am Straßenrand, die eigentlich kaum als Parkplatz auszumachen sind, stehen entsprechende Schilder. So geht es eben weiter bis ich wieder Deutschland erreiche. Auch hier ist Übernachten verboten, aber zumindest freundlich ausgedrückt mit P 5 – 22 h. Darum kümmere ich mich aber später, nun soll es auf die Scheinbergspitze gehen.

Mit 1.926 Metern Höhe für mich als bisheriger Mittelgebirgswanderer schon recht hoch, aber der Weg sieht auf der 1:50.000 Karte machbar aus. Schon bald verlasse ich den Forstweg und ein schmaler Pfad führt in Serpentinen nach oben. Ein ständiger Wechsel von Links und Rechts. Wurzeln und Steine müssen stellenweise übergangen werden. Dann öffnet sich das Gelände, der „normale“ Bergwald wird zu einem Latschenkiefernbestand. Die Aussicht geht unter anderem zur Zugspitze. Zumindest vermute ich das, eigentlich ist es aber auch egal. Diese Kiefern, die vielleicht schon hunderte Jahre alt sind, faszinieren mich durch ihre kleine Wuchsform, mit der sie sich an die Bedingungen hier oben angepasst haben.

Der Pfad wird immer felsiger. Die Sonne brennt vom Himmel, eigentlich ist es sehr heiß, aber es ist eine angenehme Hitze und der Duft lässt sich nur schwer beschreiben, irgendwie nach heißem Holz.

Der Weg ist traumhaft, der Blick über die Kiefern zu den Bergen, der felsige Steig. Dann sieht es schon nach Gipfel aus, aber der Sporn gibt nur den Blick zum eigentlichen Gipfel hin frei. Bis jetzt hat der Wald die Sicht direkt nach unten versperrt, nun folgt offene Landschaft mit Felsen und Blick nach unten. Aber meine Bedenken sind natürlich grundlos und schon bald stehe glücklich oben am Gipfelkreuz. Ich freue mich über einen (vermutlich) neuen persönlichen Höhenrekord, den Sonnenschein und die Bergwelt ringsum. Die Scheinbergspitze ist dann doch etwas windexponiert und ich benötige meine Jacke, mit der es sich dann hier oben bequem aushalten lässt.

Ein paar Kilometer weiter findet sich ein freier Übernachtungsplatz. Abends habe ich noch eine kleine Ausfahrt mit Pegasus gemacht. Sehr praktisch auch ein Fahrrad dabei zu haben.

Später rief dann eine Eule aus dem Wald. Ich liebe dieses “Schuuhuuu”.

Ich werde von der Sonne geweckt und fahre dann Richtung Österreich. Im ersten Ort hinter der Grenze erwerbe ich einen Kuchen und frage nach einer Vignette, da ich lieber ein paar Euro zahlen will als einige Euro mehr, für den Fall dass ich auf eine vignettenpflichtige Straße gelange. Man sagt mir aber, dass die nächsten sechzig Kilometer ohne zu befahren sind. Das beruhigt mich und so geht es weiter Richtung Reutte. Ich fahre am Plansee entlang und bei der Fahrt im Bus mit guter Musik durch diese herrliche Landschaft ist es wahrscheinlich auch nicht anders als mit dem Camper durch Kanada oder Schweden. Leider ist in Tirol das Campen auf Parkplätzen verboten. Selbst bei kleinen geschotterten Flächen am Straßenrand, die eigentlich kaum als Parkplatz auszumachen sind, stehen entsprechende Schilder. So geht es eben weiter bis ich wieder Deutschland erreiche. Auch hier ist Übernachten verboten, aber zumindest freundlich ausgedrückt mit P 5 – 22 h. Darum kümmere ich mich aber später, nun soll es auf die Scheinbergspitze gehen. Mit 1.926 Metern Höhe für mich als bisheriger Mittelgebirgswanderer schon recht hoch, aber der Weg sieht auf der 1:50.000 Karte machbar aus. Schon bald verlasse ich den Forstweg und ein schmaler Pfad führt in Serpentinen nach oben. Ein ständiger Wechsel von Links und Rechts. Wurzeln und Steine müssen stellenweise übergangen werden. Dann öffnet sich das Gelände, der „normale“ Bergwald wird zu einem Latschenkiefernbestand. Die Aussicht geht unter anderem zur Zugspitze. Zumindest vermute ich das, eigentlich ist es aber auch egal. Diese Kiefern, die vielleicht schon hunderte Jahre alt sind, faszinieren mich durch ihre kleine Wuchsform, mit der sie sich an die Bedingungen hier oben angepasst haben. Der Pfad wird immer felsiger. Die Sonne brennt vom Himmel, eigentlich ist es sehr heiß, aber es ist eine angenehme Hitze und der Duft lässt sich nur schwer beschreiben, irgendwie nach heißem Holz. Der Weg ist traumhaft, der Blick über die Kiefern zu den Bergen, der felsige Steig. Dann sieht es schon nach Gipfel aus, aber der Sporn gibt nur den Blick zum eigentlichen Gipfel hin frei. Bis jetzt hat der Wald die Sicht direkt nach unten versperrt, nun folgt offene Landschaft mit Felsen und Blick nach unten. Aber meine Bedenken sind natürlich grundlos und schon bald stehe glücklich oben am Gipfelkreuz. Ich freue mich über einen (vermutlich) neuen persönlichen Höhenrekord, den Sonnenschein und die Bergwelt ringsum. Die Scheinbergspitze ist dann doch etwas windexponiert und ich benötige meine Jacke, mit der es sich dann hier oben bequem aushalten lässt.

Ein paar Kilometer weiter findet sich ein freier Übernachtungsplatz. Abends habe ich noch eine kleine Ausfahrt mit Pegasus gemacht. Sehr praktisch auch ein Fahrrad dabei zu haben. Später rief dann eine Eule aus dem Wald. Ich liebe dieses “Schuuhuuu”.

Ich werde von der Sonne geweckt und fahre dann Richtung Österreich. Im ersten Ort hinter der Grenze erwerbe ich einen Kuchen und frage nach einer Vignette, da ich lieber ein paar Euro zahlen will als einige Euro mehr, für den Fall dass ich auf eine vignettenpflichtige Straße gelange. Man sagt mir aber, dass die nächsten sechzig Kilometer ohne zu befahren sind. Das beruhigt mich und so geht es weiter Richtung Reutte. Ich fahre am Plansee entlang und bei der Fahrt im Bus mit guter Musik durch diese herrliche Landschaft ist es wahrscheinlich auch nicht anders als mit dem Camper durch Kanada oder Schweden. Leider ist in Tirol das Campen auf Parkplätzen verboten. Selbst bei kleinen geschotterten Flächen am Straßenrand, die eigentlich kaum als Parkplatz auszumachen sind, stehen entsprechende Schilder. So geht es eben weiter bis ich wieder Deutschland erreiche. Auch hier ist Übernachten verboten, aber zumindest freundlich ausgedrückt mit P 5 – 22 h. Darum kümmere ich mich aber später, nun soll es auf die Scheinbergspitze gehen. Mit 1.926 Metern Höhe für mich als bisheriger Mittelgebirgswanderer schon recht hoch, aber der Weg sieht auf der 1:50.000 Karte machbar aus. Schon bald verlasse ich den Forstweg und ein schmaler Pfad führt in Serpentinen nach oben. Ein ständiger Wechsel von Links und Rechts. Wurzeln und Steine müssen stellenweise übergangen werden. Dann öffnet sich das Gelände, der „normale“ Bergwald wird zu einem Latschenkiefernbestand. Die Aussicht geht unter anderem zur Zugspitze. Zumindest vermute ich das, eigentlich ist es aber auch egal. Diese Kiefern, die vielleicht schon hunderte Jahre alt sind, faszinieren mich durch ihre kleine Wuchsform, mit der sie sich an die Bedingungen hier oben angepasst haben. Der Pfad wird immer felsiger. Die Sonne brennt vom Himmel, eigentlich ist es sehr heiß, aber es ist eine angenehme Hitze und der Duft lässt sich nur schwer beschreiben, irgendwie nach heißem Holz. Der Weg ist traumhaft, der Blick über die Kiefern zu den Bergen, der felsige Steig. Dann sieht es schon nach Gipfel aus, aber der Sporn gibt nur den Blick zum eigentlichen Gipfel hin frei. Bis jetzt hat der Wald die Sicht direkt nach unten versperrt, nun folgt offene Landschaft mit Felsen und Blick nach unten. Aber meine Bedenken sind natürlich grundlos und schon bald stehe glücklich oben am Gipfelkreuz. Ich freue mich über einen (vermutlich) neuen persönlichen Höhenrekord, den Sonnenschein und die Bergwelt ringsum. Die Scheinbergspitze ist dann doch etwas windexponiert und ich benötige meine Jacke, mit der es sich dann hier oben bequem aushalten lässt.

Ein paar Kilometer weiter findet sich ein freier Übernachtungsplatz. Abends habe ich noch eine kleine Ausfahrt mit Pegasus gemacht. Sehr praktisch auch ein Fahrrad dabei zu haben. Später rief dann eine Eule aus dem Wald. Ich liebe dieses “Schuuhuuu”.

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Tag 1 – Der erste Berg

Geschrieben am 22.05.2011 in Busreise Bayerische Alpen - Mai 2011, Reiseberichte

Schon die Fahrt am Bodensee entlang ist herrlich. Nicht wegen der Strecke, auf der man nur mühsam vorankommt, sondern wegen der tollen Landschaft. Kurz vor Überlingen erscheinen die Schweizer Berge hinter dem blauen Wasser des Sees. Welch groteske Situation, von dieser Gegend weg in den Urlaub zu fahren.

Von Pfronten aus fahre ich auf einer schmalen Straße in ein Tal und halte nahe der österreichischen Grenze. Meine erste Wanderung in diesem Urlaub wird mich auf den Schönkahler führen, 1.688 Meter hoch.

Bald erscheint ein Schild „Achtung Staatsgrenze“. Was will mir diese Warnung sagen? Ist mit Erschießung zu rechnen? Ich wandere weiter und erreiche nach einem schönen Pfad eine langweilige Forststraße, der ich nun weiter folge. Alte verbleichte Baumreste tauchen am Wegesrand auf und immer mehr Berge erscheinen am Horizont. Ich raste kurz an einer Alm, jedoch ist es in der Sonne vor der Holzwand zu heiß und im Schatten dann doch irgendwie zu kühl. Über einen Sattel erreiche ich schließlich den Gipfel und genieße den Sonnenschein und die Aussicht auf das grandiose Alpenpanorama. Über den Berg verläuft die Bayerisch-Österreichische Grenze, auf einem Stein mit B und Ö gekennzeichnet. So stehe ich mit einem Bein in Bayern, mit dem anderen in Österreich. Und das nur, weil irgendwer hier mal eine imaginäre Linie gezogen hat. Ich lege mich in die Sonne und freue mich, Urlaub zu haben und endlich unterwegs zu sein. Mal schauen, was mich in den nächsten Tagen in diesen ungeplanten Ferien so spontan alles erwarten wird.

Meine derzeitigen Sorgen betreffen den Parkplatz im Grenzgebiet. Ob die Herrschaften mich da ruhig schlafen lassen? Das Polizeiaufgebot in dem Gebiet ist ziemlich groß, kein Vergleich zur Deutsch-Schweizer Grenze am Bodensee.

Da ich erst nach Mittag losgelaufen bin erreiche ich vergleichsweise spät den Bus, dahinter werden die Berge von der untergehenden Sonne angestrahlt.

Während ich dann Zähne putze, höre ich Stimmen. Ein Fahrzeug wird von bayerischen Polizisten kontrolliert, ich vernehme Gesprächsfetzen wie “langsam fahren”, “Wild auf der Straße”. Da offensichtlich ist, dass ich hier über Nacht bleiben werde, rechne ich fest damit, dass die Polizei anschließend bei mir anklopfen wird.

Sie machen sich aber wieder auf den Weg. Nun kann ich also beruhigt schlafen.

 

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“Busreise” Bayerische Alpen – Mai 2011

Geschrieben am 22.05.2011 in Busreise Bayerische Alpen - Mai 2011, Reiseberichte

Mit dem VW-Bus in die Berge: Wandern, Radfahren und andere tolle Sachen.

 

Prolog

Seit einer Woche quälten mich Husten und Heiserkeit, die sich aufgrund der – sagen wir mal Arbeitsbelastung – auch nicht verflüchtigen konnten. So verordnete ich mir erst mal ein Erholwochenende. Aber auch an diesem Wochenende habe ich es nicht geschafft, irgendwas für den Urlaub zu planen. Ich hatte nur drei Wanderkarten, vielleicht schon so eine grobe Route im Kopf, mehr aber nicht. Am Sonntag Abend hatte ich zumindest ein Ziel, welches ich ins Navi eingeben konnte. Ansonsten wurde der Bus gepackt, aber eigentlich auch nicht mit recht viel mehr als an gewöhnlichen Wanderwochenenden.

Am Montag habe ich mir noch Spezial-Anti-Husten-Pastillen in der Apotheke gekauft, die schon aufgrund des hohen Preises helfen müssen. Somit sollte meine „Krankheit“ geheilt werden und ich auch mal wieder ordentlich schlafen können.

Inhalt:

Tag 1 – Der erste Berg

Tag 2 – Ein Traum

Tag 3 – Oberammergau

Tag 4 – Die große Show

Tag 5 – Klamm

Tag 6 – Moos

Tag 7 – Wasser

Tag 8 – Winter

Tag 9 – Zwischen hässlich und wunderschön

Tag 10 – Ruinen und noch eine Klamm

Tag 11 – Ausklang beim Alpsee

Tag 12 – Tobel und Heimreise

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Produkttest Fotoleinwand

Geschrieben am 25.04.2011 in Sonstiges

Ein neues Bild sollte meine Wand im Büro zieren. Ich hatte freundlicherweise die Gelegenheit, die Fotoleinwand von photographerbook.eu im Format 40 mal 40 cm zu testen (Preis 39,90 € zzgl. 4,90 € Versand gleich 44,80 € Gesamtkosten). Im Moment muss man dazu noch eine Software herunterladen, eine browserbasierte Anwendung existiert noch nicht. Leider hat das Programm über 50 MB, so dass bei meinem lahmen Internetzugang etwas Geduld nötig ist. Die Installation geschieht über eine normale Routine, die “Gestaltung” der Leinwand auch, wobei ich mich mit Einzelheiten des Programms nicht beschäftigt habe. Dann noch Adresse eingeben und Datei an den Server übertragen, was sehr fix ging. Der eigentliche Bestellvorgang findet dann im Warenkorb auf der Internetseite statt.

Innerhalb von nur vier Werktagen war die Leinwand produziert und kam sicher verpackt bei mir an. Der Artikel war von einem stabilen Karton, einer großformatigen Luftpolsterfolie und diversen anderen Schutzvorkehrungen umgeben.

Das gedruckte Foto auf der Leinwand, aufgespannt auf Keilrahmen, sieht fantastisch aus, die Druckqualität ist sehr gut und die Leinwand selbst sehr hochwertig. Der tatsächliche Bildausschnitt weicht von dem mit der Software bestimmten geringfügig ab, so dass in meinem Fall auf der linken Seite ein paar Zweige des Baumes auf dem Rand gedruckt sind. Vielleicht hatte ich da etwas zu knapp kalkuliert.

Auf der Rückseite befindet sich eine Aufhängevorrichtung, nur der Nagel ist nicht dabei. Aber der dürfte wohl in jedem Haushalt zu finden sein.

Daher gibt es eigentlich auch nicht weiter viel zu schreiben, sondern nur noch ein paar Bilder des Bildes zu zeigen und die Fotoleinwand von Photographerbook uneingeschränkt weiter zu empfehlen.

Fazit:

Als Kritikpunkt ist die Software zu erwähnen, die erst heruntergeladen werden muss. Ansonsten überzeugt der Anbieter mit einer sehr schnellen Produktion und einem sicheren Versand. Die Fotoleinwand ist qualitativ sehr hochwertig und kann für die Präsentation der eigenen Fotos nur weiter empfohlen werden. Ich bin auf die Reaktionen der Kollegen gespannt.

Neben Leinwänden kann man bei Photographerbook auch ein Fotobuch, einen Fotokalender, Visitenkarten und Grußkarten erstellen.

 

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Trail of Views als Buch erschienen

Geschrieben am 07.02.2011 in Sonstiges

Mein Photoblog Trail of Views ist jetzt in analoger Form als Bildband erhältlich. Auf 40 Seiten finden sich 46 Farb- und Schwarzweißfotos vor allem aus den Bereichen Natur und Landschaft. Neben vielen Bildern aus den letzten Jahren werden im Trail of Views | Photobook auch neue, bisher unveröffentlichte Aufnahmen zum Beispiel aus Schottland und vom Bodensee präsentiert.

Das Buch kann direkt bei blurb.com für 29 26,95 Euro (=Selbstkostenpreis) zzgl. Steuern und Versand bestellt werden.

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